Es war einmal ein Bauer Taps | Ein′ für die Sau, ein′ für den Bauer; |
der liebte über alles Schnaps. | der Wirt, der schaute nun genauer: |
Vom Markt kam er, karg der Erlös: | Ein kleiner Tritt, ein kleiner Hieb, |
Dreihundert Mark und wunde Füß. | auf Schweinchens Hintern, das macht Quiek. |
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Beim Schwein′stall misten, welch ein Schreck, | Ein kurzer Rülps, der Wirt staunt sehr: |
fiel′s Geld ihm in den Schweinedreck. | um Vorschein kommt ein Hunderter! |
Eh er′s versah, das Schwein macht haps – | „Dreitausend Mark geb ich für′s Schwein!" |
Und bargeldlos war Bauer Taps. | Der Wirt tat′s durch die Wirtschaft schrei′n. |
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Er überlegte hin und her | Doch Bauer Taps blieb sehr besonnen. |
und las gar viele Bücher leer. | Das Spiel hat jetzt doch erst begonnen! |
In einem fand er dann zum Glück | Zum Wirt sagt Taps, ihm wird ganz heiß: |
den Ratschlag, wie′s wohl kommt zurück, | „Das Schwein bleibt mein, zu tief der Preis! |
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das Geld was seine Sau verfraß. | Doch bring für Sau und Bauer Taps, |
Nun ehe er′s vergaß, | je einen großen, guten Schnaps!"– |
band er dem Schwein um ′n Hals die Leine, | Das ganze wiederholte sich |
macht sich mit ihm schnell auf die Beine. | zum dritten mal sehr eindrücklich. |
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Im Wirtshaus sollt es Rettung geben. | Der Wirt konnt nun nicht an sich halten |
Wir werden es sehr wohl erleben. | und droht mit Fäusten, mit geballten: |
„Herr Wirt! Zwei Schnaps!" verlangte er, | „Ich geb, mein letztes Angebot! |
ein′ für die Sau, ein′ trank der Herr. | Zehntausend Mark, sonst bist du tot!" |
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Und nun ein Tritt, ein kleiner Hieb, | „So ein Geschäft", sagt Taps der Bauer, |
auf Schweinchens Hintern, das macht Quiek. | „das überleg ich mir genauer. |
Ein kurzer Rülps, der Wirt staunt sehr: | Doch sei′s drum, gib die Hälft′ mir drauf, |
zum Vorschein kommt ein Hunderter! | noch einen Schnaps ich bei dir sauf, |
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Der Wirt nicht lange überlegt, | dann sollten wir uns einig werden!" |
zum Bauern um die Theke geht: | Nahm′s Geld mit furchtbaren Gebärden |
„He, Bauer, willst Du hier nur saufen? | und ward nicht mehr im Land zu seh′n. |
Tu mir doch deine Sau verkaufen! | Doch in der Zeitung, da tat steh′n |
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Ich geb dir tausend Mark dafür!" | am nächsten Tag, in Lettern rot: |
Doch Bauer Taps, der schaut zur Tür: | Besoff′ner Wirt sein Schwein schlug tot! |
„Die Sau, die ist recht unverkäuflich, |
doch bring zwei Schnaps, das wär erfreulich!" |