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| Die Tierhandlung am Rand der Stadt | |
| an Tieren kaum noch Vorrat hat. | |
| Die Ferienzeit ist schon vorbei | |
| und jeder kauft statt eins gleich zwei. | |
| Drum hat der Christian bei der Wahl | |
| auch nicht die allergrößte Qual. | |
| Des Händlers Angebot im Ganzen | |
| war′n Frösche, Hühnchen und paar Wanzen. | |
| Als Christian sich erklären ließ, | |
| ob dies Tier gut sei oder dies, – | |
Frosch |
Stepphühner |
– da brachte ihn ein Frosch zum Staunen; | – verzückte ihn ein Vogelbauer. |
Der konnte blasen wie Posaunen. | Der Christian schaute noch genauer: |
Der Handel war recht schnell gemacht | Drei Hühner, weißes Federvieh, |
und Lurchi wurd′ nach Haus gebracht. | die steppten eifrig, wie noch nie. |
Dazu paar Käfer und paar Fliegen, | Sie steppten ohne Rast und Pause; |
(mehr war als Nahrung nicht zu kriegen). | Deshalb nahm Christian sie nach Hause. |
Am Küchentisch das letzte Eck | Für die Familie wars ein Spaß; |
war Fröschlis neuer Lebensfleck | . Das Federvieh gab richtig Gas. |
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Zur Nacht wird Christians Frau, Susanne, | Der Abend kam, es kam die Nacht |
arg überrascht von ihrem Manne, | und Christian hat sich nun gedacht: |
weil der unheimlich konzentriert | ‘Die Hühner müssen doch mal rasten!’ |
ein Kochbuch mit dem Frosch studiert. | Nach einer Decke tut er tasten. |
Auf ihre Frage nach dem Zweck | Das Bauer deckt er damit zu, |
beantwortet der Christian keck: | doch weiter geht es ohne Ruh: |
„Wenn Lurchi auch noch kochen kann, | Die Hühner steppen immer weiter, |
fliegst du hier raus, das wars wohl dann!..." | der Christian findets nicht mehr heiter. |
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| Die Mitternacht ist längst vorbei, |
| – die Hühner steppen frisch und frei. |
| Recht ratlos ruft der Christian |
| nun endlich diesen Händler an: |
| „Was soll ich machen? Groß die Not! |
| Geht das so weiter, gibts den Tod!" |
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| Der Händler sagt: „Es ist mir peinlich. |
| Vielleicht war die Erklärung kleinlich. |
| Bestimmt hätt ich es sagen müssen; |
| Ursächlich unter Hühnerfüßen |
| befinden sich um einen Trichter |
| zum Auspusten die Teelichter!" |
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