Auf einem Jahresabschlussball | Drum ruft er sie komplett und schnell |
erhält der Förster Schulze, Karl | zum morgentlichem Waldappell. |
den silbern leuchtend Försterorden, | Er weist sie an, ganz unerbittlich: |
weil er von Süden bis nach Norden | „Ab sofort wird′s im Walde sittlich! |
in seinem Walde Ordnung hält. | In Zukunft geht ein jedes Tier, |
Doch eines hätte noch gefehlt | wenn es mal muss, ins Jagen Vier! |
zum Goldnen Kreuz der Försterei. | Falls ich ein Tier woanders seh′, |
Das ist dem Schulz nicht einerlei, | sei es ein Steinbock oder Reh, |
dass seine Tiere, wo sie stehen | dann werde ich mich nicht verdrießen |
und wo sie äsen und auch gehen, | und dieses Tier gleich niederschießen!" |
die Notdurft einfach fallen lassen. | Er kontrolliert auch seine Weisung, |
Karl Schulze könnt′ sie dafür hassen! | denn Karl will schließlich in die Zeitung. |
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| Am ersten und am zweiten Tag |
| geht alles gut wie er′s gesagt. |
| ‘Doch was ist das?’ Er sieht′s voll Graun |
| und will kaum seinen Augen trau′n. |
| Da unterm Baum sieht er ′nen Hasen |
| der Wasser lässt auf Waldesrasen. |
| Schulz nimmt die Flinte und er zielt; |
| der Hase zu ihm rüber schielt |
| und bettelt schluchzend um sein Leben, |
| ‘der Förster möchte ihm vergeben! |
| Es wäre grad das erste Mal. |
| Für Hasen wär es eine Qual. |
| Hätt gestern neben′ Bär gesessen |
| und dieser hätte recht vermessen |
| auf Reinlichkeiten sich besonnen |
| und ihn zum Abwischen genommen!’ |