Paul Schulze war einst kerngesund. | „Es gibt ein Ende für ihr Leiden, |
Nun lief er sich die Füße wund. | bewusstes Teil ist abzuschneiden. |
Bei jedem Doktor schildert Paul: | Doch überlegen sie genau |
„An meinem Körper ist was faul. | und sprechen auch mit ihrer Frau! |
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Ich hab ′nen Schmerz, das Rückgrat rauf, | Woll′n beide sie des Willens sein, |
der hört nicht mal am Kopfe auf. | befrei′n wir gern sie von der Pein!" |
Es ist ein Jammer und ein Graus, | Bereits nach dreizehn Wochentagen |
ich halt′s vor Schmerzen nimmer aus!" | hört man Familie Schulze sagen: |
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Der Hausarzt untersucht ihn prompt, | „Wir haben′s überlegt zu zweit; |
bis er zu dem Ergebnis kommt: | die Hoden ab, vom Schmerz befreit!" |
„Es hilft nur eine der Methoden, | – Der Eingriff ist auch gut geglückt. |
wir müssen amputier′n die Hoden! | Herr Schulze ist total entzückt. |
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Doch sollten sie des Eingriffs wegen | Nur ein Problem das macht ihm Kummer, |
zur Chirurgie sich hinbegeben." | die Hose ist zu groß ′ne Nummer. |
Paul Schulze tat, wie ihm geheißen, | Was sitzt das Kleidungsstück so lose. |
und klagte nun zum Herz zerreißen: | Der Schneider soll vernäh′n die Hose. |
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„Ich hab ′nen Schmerz, das Rückgrat rauf, | Der gute Mann nimmt eilig Maß. |
der hört nicht mal am Kopfe auf. | Bei seiner Arbeit hat er Spaß. |
Es ist ein Jammer und ein Graus, | Und nebenbei fragt er leger, |
ich halt′s vor Schmerzen nimmer aus!" | ob Schulze sei ein Linksträger. |
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Ein Doktor dieser Chirurgie, | Paul Schulze stutzt und fragt: „Warum?" |
der diagnostiziert am Knie. | Das Schneiderlein erklärt den Grund: |
Ein Andrer lässt den Magen grüßen. | „Nun, wenn sie eine Hos anhaben, |
Ein Dritter gibt die Schuld den Füßen, | die wohl gemacht für rechtes Tragen, |
bis bald die Meinung überwiegt: | und wenn ihr Hoden linksseits sitzt, |
der Schmerz wohl an den Hoden liegt. | dann ist von vornherein gewiss: |
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| Sie haben Schmerz das Rückgrat rauf, |
| der hört nicht mal am Kopfe auf. |
| Es ist ein Jammer und ein Graus, |
| vor Schmerzen halten sie′s nicht aus!" |