Am Angelteich sitzt Reiner | Der Reiner mag nun nimmer. |
seit Stunden schon beißt keiner. | Er geht nach Haus wie immer. |
Doch tun unweit zwei Türken | Und seine Frau, die nette, |
auch als Angler wirken. | putzt grade mal die Treppe. |
| |
Der Reiner staunt nicht schlecht. | Sie hat sich tief gebeugt. |
Ein Türke fängt ′nen Hecht. | Der Reiner nur kurz äugt; |
Der andre hat am Arm | ah, dieser Hintern rund – |
fast einen ganzen Schwarm. | Er nimmt sie wie ein Hund. |
| |
Und alles ohne Ruten. | „Oh", ruft die Frau verzückt, |
Suspekt ist′s unsrem Guten. | „ihr macht mich ja verrückt." |
Drum fragt er nun die Türken | Sie tut nur leise stammeln: |
wie sie den Fang bewirken | . „Jungs, geht ihr wieder angeln?" |
| |
Die Antwort schnell und lau: |
„Musst′ gehn zu deutsche Frau. |
Die Hand voll Muschisaft |
dann Fischfang ist geschafft." |