Spät in der Nacht im Lastkraftwagen | Das blaue Männchen redet leise: |
sitzt der Chauffeur, Krautkrämers Hagen. | „Bin von der Venus, weit die Reise. |
Und plötzlich da im Lampenschein | Ich bin schwul, mich dürstet sehr. |
sieht er ein rotes Männelein. | Ach gib mir was zu trinken her." |
Er stoppt und fragt: „Ei potz der Daus! | |
Wer bist denn du, wie siehst du aus?" | Der Hagen lässt ihm Limonade: |
| „Mehr hab ich nicht, ist das nicht schade?" |
Das rote Männchen redet leise: | Und schon gibt Hagen wieder Gas. |
„Ich komm vom Mars ′ne weite Reise. | Doch halt, da vorn bewegt sich was. |
Ich bin schwul, mich hungert sehr. | |
Ach gib mir was zu essen her." | Ganz unscheinbar und kaum zu sehn, |
| zwei grüne Männchen am Waldrand stehn. |
Der Hagen kann die Sach kaum fassen | „Na Ihr kleinen schwulen Männchen, |
und tut ein Brötchen hinterlassen: | was steht Ihr hier so bei den Tännchen? |
„So leid mirs tut, mehr hab ich nicht." | Ich hab von eurer Sorte heut |
Das müsst′ auch reichen für den Wicht. | schon mehr als einen gut betreut. |
| Und was wollt ihr, was darf′s denn sein?" |
Kaum fährt der Hagen etwas weiter, | |
da winkt ein blauer Zwerg recht heiter. | „Zulassung und Führerschein!" |
Er stoppt und fragt: „Ei potz der Daus! | |
Wer bist denn du, wie siehst du aus?" | |
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