Drogeriealltag  

Es war im letzten der Semester
als Jutta, eine Krankenschwester,
ihr Praktikum in Pharmazie
versah in einer Drogerie.

Ein ältrer Mann kam in das Haus:
‘Er schaue nach Parisern aus.’
Die Jutta nach der Größe fragt:
‘Er hätt′ ′ne Vier’, hat er gesagt.

Ein andrer Mann, zehn Jahre jünger,
der wollt′ von Jutta auch die Dinger.
Und um der Frage vorzubeugen,
tat er ihr gleich drei Finger zeigen.

Und schließlich kam ein junger Bengel.
Der wollt′ ′nen Gummi für sein Stengel.
Doch seine Größe kannte er
nur vage und recht ungefähr.

Drum musste, sollt′ der Gummi passen
Von Jutta er sich′s messen lassen.
Kaum hat die Größe sie vom Knappen,
schreit sie schon: „brauch ′ne Eins und Lappen!”

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