Jesus von Nazareth, | — so steht′s geschrieben, |
der nutzte sein Jesusbett | — niemals zum Lieben. |
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Im Jahr 25 | — sorgt seine Mutter, |
Maria Magdalena, | — für Liebesfutter. |
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Bethlehems Bräute, | — die schärfste davon; |
für Geld soll sie heute | — entjungfern den Sohn. |
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Man lässt sie entschwinden | — ins Liebesgemach. |
Sie tun sich wohl winden. | — Doch plötzlich ein Krach; |
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Mit furchtbarer Schnelle | — und gellendem Schrei |
verlässt sie die Stelle: | — „Holt Hilfe herbei!" |
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Da fragt Magdalena | — den geliebten Sohn: |
„War es nicht schön da? | — Nun erzähle schon!" |
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Der Jesus berichtet: | — „Es war schön wie nie. |
Zur Umarmung verdichtet | — strich sie mir übers Knie. |
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Die Hände fuhr′n weiter. | — Wie wunderbar. |
Doch wurde mir leider | — folgendes klar: |
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Zwischen den Beinen, | — so wie bei mir, |
fehlt was der Kleinen, | — sie war amputiert! |
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Fast hat′s mir gegraut | — dass sie bei mir weilt. |
Drum hab ich die Braut | — vom Leiden geheilt." |