Herr Huber – in Versicherungen – | Als Bürgermeister schaut er dann |
bucht im schönen Örtchen Hungen | darüber weg soweit er kann. |
nur eine Nacht, dann will er weiter. | Das ist, sag ich, des Pudels Kern; |
Der Wirt, der Schelm, der lächelt heiter, | der Bürgermeister hats nicht gern!" |
weil Hubers Frage nicht zu toppen: | „Nun, Paul bekommt dann also 40!" |
„Gibts hier im Ort auch was zu poppen?" | Der Wirt mit seiner Antwort ziert sich: |
„Kaum" spricht der Wirt, „nur unsren Paul, | „Nein 20 Euro, die sind mein, |
der ist dabei recht selten faul." | auch ich muss hier ein Blinder sein! |
Und Huber meint: „Ach lassen′s nur". | Das weiß ein jeder nah und fern; |
Doch in der Nacht kommt die Tortur. | Als Wirt hab ich das nicht so gern!" |
Er giert nach Sex und geht zum Tresen. | „Wenn 20 Euro Paul genügen, |
Intimes ist lang her gewesen. | an mir wird es bestimmt nicht liegen." |
„Wie war das noch, mit Paul verkehren?" | „Schon wieder Irrtum", sagt der Wirt |
Die Sucht scheint Huber zu verzehren | . „Die 20 sind für Rolf und Kurt! |
„Der Paul kost′ 80 Euro heuer". | Weil beide ihres Amtes walten |
Das ist dem Huber etwas teuer. | Und eigens dazu Paul festhalten. |
„Wie läuft das ab, wie ists genau? | Der Paul, so stehts in seinem Stern, |
Nimmt alle 80 Paul als Frau?" | hats nämlich auch nicht gar so gern!" |
„Ganz so ists nicht, die Hälft′ vom Lohn | |
kriegt unsre höchste Amtsperson. | |