Triptychon

In der Gemäldegalerie
stand sehr verzaubert die Marie
und starrte auf ein Triptychon.
Sie blickt von rechts, sie blickt von vorn
und linksseits, welche große Not,
sah man total verbranntes Brot.
Die Mitte macht ihr Herz recht warm;
Zu sehen war ein Kind im Arm.
Nach rechts sieht nun Marie versunken–
Am Ufer lag einer: Ertrunken.
Nun schaut sie nach des Werkes Namen.
Da unten stehts, ganz dicht am Rahmen.
Die Schrift des Titels war gebogen.
Man las: «Zu spät herausgezogen!»


















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