Sie ist noch nackt | Im Baderaum, |
vom Liebesakt | man glaubt kaum, |
und nun des Schicksals Posse: | steht eifrig der Galan; |
Ihr Mann kommt heim. | klatscht in die Händ′, |
Das sollt′ nicht sein. | auch an die Wänd′ |
Er dreht schon an dem Schlosse. | und hat rein gar nichts an. |
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Das Paar getrennt, | „Was tun sie hier, |
der Galan rennt | was für Manier, |
mit Hast ins Badezimmer. | das geht ja nicht mehr schräger?" |
Gleich unterm Bett | „Ich bin bestellt |
hat sie versteckt | für wenig Geld. |
die Gardarob′ auf immer. | Ich bin der Kammerjäger! |
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Ihr Mann erstaunt, | Weiß Gott von wem, |
nicht frohgelaunt, | ist ihr Problem. |
fragt sie, das klingt nicht nett: | Sie haben Kleidermotten. |
„Um diese Zeit | Die Biester sind |
machst du dich breit | schnell wie der Wind, |
ganz nackt hier auf dem Bett?" | könn′ sich zusammenrotten!" |
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„Lass dir erklär′n | Der Ehemann |
mein lieber Bär, | bemerkt alsdann: |
ich hatte Lust auf dich" | „Sie sind doch aber nackt? |
„Noch ′ne Minute. | Was ist hier los |
Musst warten Gute, | so ohne Hos′?" |
die Blas′ drückt jämmerlich" | Jetzt wird es sehr vertrackt. |
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| Der Galan schaut |
| nicht sehr erbaut |
| an sich herab zur Wade. |
| Sarkastisch spricht |
| der böse Wicht: |
| „Oh diese Bastarde!" |