Der Pornofilmer  

Ein junger Komponist,
Nach mehr als 100 Tagen
der knapp bei Kasse ist,
tut sich der Künstler wagen,
nimmt nun in großer Not
ins Lichtspielhaus zu geh′n.
just an, das Angebot,
Er wollt sein Werk doch seh′n.
ein Kunstwerk zu vertonen.
Die Augen fest verschlossen
Es sollte sich auch lohnen.
hat er die Kunst genossen.
Ein Pornofilm sollt ′s sein,
Er lauscht bei der Musik
mit allen Schweinerei′n.
und sieht ′ne Bank zurück.
Sado, Maso, Tieresex,
Fragt dort ein Liebespaar
Schwule kommen auch gut weg.     
wie seine Musik war:
Das Werk war nicht alltäglich.
„Gell, man glaubt es kaum
Er müht sich ab recht kläglich.
die Musik ist ein Traum!?"
Vom Hintermanne kommt
die forsche Antwort prompt:
„Was soll′n wir mit Musik!
Vertragen sie Kritik?
Wir können nichts verstehen.
woll′n unsern Hund nur sehen!"






































  Impressum    erstellt: 2009 I. Geißler    zum Seitenanfang