Der Zuchthahn  

Der Bauer, Namens Schulze Karl
Vergangen war ′n der Jahre sieben.
besitzt ′nen großen Hühnerstall.
Noch war der Schulz des Hahns zufrieden.
Einst merkt′ der Karl an den Gehegen:
Und trotzdem kauft er sich ′nen jungen,
Die Hühner tun kaum Eierlegen.
als wär′ das Legen schon misslungen.
Drum schafft der Karl, sobald er kann,
Der alte Hahn spricht zu dem Neuen:
vom Züchter einen Hahn sich an.
„Komm, lass uns, du wirst ′s nicht bereuen,
Der Hahn ist aus besond′rem Holz:
mit einem Wettlauf ausprobieren,
So furchtbar eifrig, schrecklich stolz.
wer künftig wird die Hühner führen!
Nachdem die Hühner er bestiegen,
Doch meines großen Alters wegen
nahm er in Windeseil die Ziegen,
wirst du bestimmt mir Vorsprung geben!"
die Schafe, Kühe und die Schweine
s′ ist abgemacht, die Hähne rennen:
und auch der Hündin macht er Beine.
Wer wohl zuerst ist bei den Hennen.
So wild der Hahn, sein Kamm ist rot:
Der junge hinterm alten Hahn.
Jetzt liegt er da, als sei er tot.
– Karl Schulze sieht den Wettlauf an.
Darüber kreist auch schon ein Geier
Er nimmt die Flinte, zielt und bum;
und Schulze - sorgt sich um die Eier.
der junge Hahn fällt lautlos um.
„Ach wenn der Hahn doch länger tauge!"      
Zu seiner Frau sagt Karl der Bauer:
Da öffnet dieser leicht ein Auge:
„Es stößt mir auf, und zwar recht sauer!
„Ich warne dich, du blöder Bauer,
Der Züchter hat seit Neujahrsnacht
sieh hoch, ich lieg schon auf der Lauer!
den dritten schwulen Hahn gebracht!"
Zum Geier ich hier Ausschau halte.
Versaust du′s mir, bums ich dein′ Alte!"






































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