Schrödingers Katze  für Laien

und ähnliche Zusammenhänge

Dieses Mal etwas ernsthafter

Schrödingers Katze, Kopenhagener Deutung, Kollaps der Wellenfunktion, quantenmechanisches Messproblem; – wer mit solchen Begriffen um sich wirft, hat nicht immer selbst ein Vorstellung von dem was sie bedeuten. Wem Genaueres interessiert, der möge unter quanten.de, oder dem selben Link links nachschauen.

Ein philosophisches und physikalisches Problem, mit welchem ich mich schon im achten Schuljahr auseinandersetzte, erhitzt auch heute noch so manche Gemüter.

Dabei ist nichts anderes gemeint, als dass bei der Messung einer physikalischen Größe der Messvorgang selbst die physikalische Größe verändert, auch verfälscht. Das macht sich um so bemerkbarer, je kleiner diese Größe ist. Im Nanobereich, im atomaren Bereich ist der Messvorgang letztendlich entscheidend für das Messergebnis. So entscheidet erst die Messung, ob ein Zustand wahr oder unwahr ist. Genau dies sollte das Gedankenexperiment von Schrödinger darstellen; (Hierbei handelt es sich um um die sogennante Verschränkung von Photonenpaaren, wobei ein Photon - räumlich beliebig entfernt, aber zeitgleich - vom Zustand des gerade gemessenen Photons, abhängig ist).

Ein Gedanke (nach Zenon, einem griechischen Philosophen):
Mit dem Bogen wird ein Pfeil schräg in die Luft geschossen. Aus der Physik wissen wir, dass der Pfeil sich, resultierend aus seiner Anfangsgeschwindigkeit, dem Luftwiderstand und der Parbelform seiner Bewegung, zu einem bestimmten Zeitpunkt seines Fluges an einem bestimmten Ort befindet. Wir können für jeden Zeitpunkt den Aufenthaltsort des Pfeiles bestimmen. Anders: Zu jedem Zeitpunkt befindet sich der Pfeil an einem berechenbaren Ort. – Wann aber bewegt er sich?

Die Welt ist nicht digital

Ein weiterer Gedanke:
Die Quadratwurzel aus der natürlichen Zahl Zwei ergibt ein irrationales Ergebnis. Dabei ist das Ergebnis so genau, wie wir es berechnen wollen. Mehrere Theorien, zum Beispiel von Euklid, vermögen allerdings nicht auf direktem Weg dies zu beweisen.
Als Achtklässler schrieb ich während des Unterrichts einen direkten Beweis, welcher belegt, dass es keine Irrationale Zahl gibt und konnte bis heute noch nicht vom Gegenteil überzeugt werden.

Hier also der Beweis:
Eine reelle Zahl heißt irrational, wenn sie nicht als Bruch zweier ganzer Zahlen dargestellt werden kann. (So die Definition!) Selbstverständlich kann ich jede noch so kleine Dezimalzahl als Bruch Ganzer Zahlen darstellen.

Ein Zehntel entspricht Eins geteilt durch Zehn also   

ein 100-stel enstpricht Eins geteilt durch 100

und unendlich klein


Während nun also behauptet wird, dass irgend eine Zahl nicht reel sei, weil sie in irgend einer letzten Stelle nicht mehr teilbar
sei, behaupte ich: Doch! Der Teiler ist   


Noch ein Gedanke:
Ein Genie, nennen wir ihn Konrad Zuse, endeckte einmal, dass sich Rechenoperationen am besten digital erledigen lassen. Unsere heutigen Computer sind ein Resultat dessen. Spätestens aber, wenn die Digitaltechnik an ihre physikalischen Grenzen stößt, (sprich, die Transtistoren lassen sich nicht mehr enger plazieren und kleiner herstellen), wird man erkennen, dass nur analoge Technik den weiteren Fortschritt bringt. Warum sollen physikalische Größen erst digitalisiert werden, um Ergebnisse zu erzielen?

Reicht nicht eine analoge Verarbeitung, nun aber so genau wie nötig oder gewünscht und nicht wie möglich? Chips, welche nicht mit zwei, sondern mit drei, 30 oder 300 verschiedenen Schaltzuständen arbeiten, kämen unserer humanen Denkarbeit sicher wesentlich näher, nur würde sich die Rechenzeit bezogen auf den beanspruchten Raum potenzieren. Sogenannte Quantencomputer, welche viel mit Photonen zu tun haben, laufen in einfachster Form schon zur Probe.









































               Näheres hier:

                Quanten.de

  Impressum    erstellt: 02.02.2011 I. Geißler    zum Seitenanfang